Das Wirkprinzip der Ayurveda-Öle

Warum kann ein Ayurveda Öl eine heilende Wirkung im Körperinneren entfalten? 

Kräutertherapie wirkt auch äußerlich angewandt. Die traditionellen
Ayurveda-Öle sind hochpotenziert mit Heilpflanzen versetzt.
Ayurvedaärzte sprechen auch von „medizinierten Ayurveda-Ölen“. Der Herstellungsprozess eines solchen Kräuteröls dauert mehrere Tage. Ein Ayurveda-Öl, zum Beispiel Dhanvantaram Tailam besteht aus einer Kombination von mehr als 20 verschiedenen Heilpflanzen. Werden diese Ayurveda-Öle vom erfahrenen Ayurveda-Arzt für die Ayurveda-Massagen und Ayurveda-Kuren verwendet bleiben sie nicht auf der Hautoberfläche. Sie dringen ähnlich einem transdermalem Pflaster mit einem chemischen Wirkstoff tief in das Gewebe und die Blutbahn vor, wo sie ihre Heilwirkung entfalten. 



Im „Wellness Ayurveda“ werden für Ayurveda Massagen meist nur
Wellness-Öle, die gut duften, oder reines Sesamöl verwendet. Diese Öle haben keine medizinische Tiefenwirkung. Eine Ayurveda-Massage kann also nur eine Entspannungsmassage sein, oder aber, wird mit einem traditionellen Ayurveda-Kräuteröl gearbeitet und die Massage von einem Ayurveda-Arzt durchgeführt eine intensiv wirkende medizinische Behandlung. 

Im Ayurveda, sprich: der Ayurveda-Medizin wird immer mit medizinierten Ayurveda Ölen behandelt. Ayurveda Anbieter die mit reinen Ölen (z.B. reines Sesamöl, Sesamöl mit Lavendelöl, reines Sonnenblumenöl etc.) arbeiten, praktizieren NICHT Ayurveda. Es handelt sich dann um Wellness Anbieter. Vor jeder Behandlung mit Ayurveda-Ölen muss immer eine Ayurveda Diagnose stattfinden um das richtige Öl für die individuelle Konstitution herauszufinden. Eine Standardisierung auf ein oder drei "Ayurveda-Öle" entspricht ebenso nicht dem Ayurveda.